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So kannst Du das Heizen mit Brennholz optimieren

Ob nur hin und wieder für einen gemütlichen Abend oder zum Heizen in der kalten Jahreszeit – mit unseren Tipps zum Verfeuern von Brennholz steht einem sauberen Abbrand nichts mehr im Wege. Holz Harry zeigt dir, wie das Feuer lange vorhält und du mit dem richtigen Verhalten die Umwelt schonen kannst.

Das lernst Du von Holz Harry:

  • Sorte – welche Brennholzsorte eignet sich?
  • Lagern – so lagerst du Brennholz optimal!
  • Anfeuern – Tipps zum schnellen Entfachen
  • Nachlegen – wann ist der optimale Zeitpunkt?
  • Luftzufuhr – wie lässt sich diese optimieren?
  • Reinigung – darum ist sie wichtig!
  • Wetterlage – Tipps zum Heizen bei jeder Wetterlage!
Richtig Heizen mit Brennholz - Anürnden, Lagern, Nachlegen

1. Welche Brennholz Sorten eignen sich?

Grundsätzlich eignet sich Hartholz zum dauerhaften Befeuern von Kaminen am besten. Laubhölzer wie Buche, Esche, Birke oder Ahorn zeichnen sich durch hohe Brennwerte aus und verbrennen – wenn du die wichtigsten Regeln beachtest – sehr sauber. Weichholz wie die Nadelhölzer Fichte, Lärche oder Kiefer brennen zwar sehr schnell an, genau so rasch allerdings auch ab. Aufgrund des hohen Harzgehalts kommt es bei Weichhölzern vermehrt zu Funkenflug, weshalb du diese ausschließlich in einer geschlossenen Brennkammer verfeuern oder deinen offenen Kamin mit einem Funkenschutz versehen solltest. 

Weichhölzer wie Weide, Pappel oder Erle eignen sich kaum als Kaminholz: Zu gering ist ihr Brennwert und zu hoch der Ascheanteil.

2. Wie Brennholz richtig lagern?

Damit Kaminholz gut brennt, muss es ausreichend trocken sein. Frisch geschlagenes Holz enthält bis zu 60 % Wasser. Erst nach zwei- bis dreijähriger Lagerung unter passenden Bedingungen ist die Restfeuchte auf 15 bis 20 % gesunken. Dann hat das Holz seinen optimalen Brennwert erreicht und lässt sich ohne Qualmentwicklung verfeuern. Messen lässt sich der Feuchtigkeitsgehalt von Scheitholz ganz einfach mit einem Holzfeuchtemessgerät.

Der ideale Lagerplatz ist trocken, überdacht und gut belüftet. Zudem muss darauf geachtet werden, dass das Stückholz keine Bodenfeuchtigkeit ziehen kann. Solange das Holz noch feucht ist, sollte es im Freien aufbewahrt werden – beispielsweise an der wettergeschützten Südseite des Hauses. Von der Brennholzlagerung im Keller ist abzuraten, da sich dort aufgrund der Luftzirkulation rasch Schimmel und Fäulnis bilden können. Dort ist lediglich sehr trockenes Holz gut aufgehoben.

 

3. Wie gelingt das Anfeuern?

Zum raschen Anfeuern legst du zwei Scheite Kaminholz quer in den Feuerraum. Darauf platzierst du einen Kaminanzünder und legst lose einige Späne oder kleines Anfeuerholz wie ein Indianer-Tipi darüber. So fängt zuerst das kleine Holz Feuer und lässt dann die großen Scheite von oben gleichmäßig anbrennen. Während das Anzündholz innerhalb weniger Minuten verbrannt ist und dabei im Nu für große Hitze gesorgt hat, halten die größeren Scheite die Wärme länger.

4. Wann ist der optimale Zeitpunkt zum Nachlegen?

Nachlegen ist erst nötig, wenn sich eine Grundglut gebildet hat.

Dafür schaffst du mithilfe des Ofenbestecks ein kompaktes Glutbett und schichtest einige Holzscheite lose darauf. Damit das Kaminholz nicht schnell überzündet, öffnest du den Luftschieber etwas, so dass die Luftzufuhr auf Normalbetrieb steht. Um Schäden am Ofen zu vermeiden sowie für ein gutes Brennverhalten solltest du wissen, welche Brennstoffmenge für deinen Kaminofen zugelassen ist. Wirf dafür am besten einen Blick in die Bedienungsanleitung.

 

5. Wie lässt sich durch die Luftzufuhr das Verbrennen optimieren?

Einer der wichtigsten Faktoren für eine saubere und vollständige Verbrennung und damit für das umweltfreundliche Heizen und die Optimierung der Brennstoffmenge ist die richtige Luftzufuhr. Mach dich daher unbedingt mit der Funktionsweise der Luftklappen vertraut.

Besonders viel Sauerstoff benötigt der Verbrennungsvorgang während der Anzündphase. Die Luftzufuhr sollte dann komplett geöffnet sein – ebenso wie eventuell vorhandene Absperrschieber oder Drosselklappen. Sobald sich alle Holzscheite entzündet haben, darfst du die Luftzufuhr wieder reduzieren. So verhinderst du, dass das Holz zu schnell verbrennt.

Dank der Luftzufuhr über die sekundären Luftklappen wird die hohe Temperatur aber weiterhin aufrechterhalten, so dass die im Holz enthaltenen Gase verbrannt werden. Ob das Feuer ausreichend mit Luft versorgt ist, erkennst du an einem klaren Flammenbild.

Möchtest du Brennholz nachlegen, beginnt der Verbrennungszyklus von vorne und du musst erneut die Luftzufuhr auf „maximal“ einstellen.

Gut zu wissen: Möchtest du die Wärme oder deinen Brennholzverbrauch reduzieren, schraubst du besser an der Länge der Nachlege-Intervalle oder an der Kaminholzmenge. In diesem Fall die Luftzufuhr zu stark zu drosseln, hätte nur eine schlechtere Verbrennung zur Folge, wodurch sich beispielsweise die Feinstaubemission erhöht.

6. Warum ist die regelmäßige Reinigung des Ofens wichtig?

Was im Alltag oft vergessen wird: Um sicher und effizient Wärme verbreiten zu können, muss ein Kaminofen regelmäßig von Asche und Rückständen im Brennraum befreit werden. Dafür verwendest du das Kaminbesteck oder eventuell einen Aschesauger.  Vergiss auch nicht, einen eventuell vorhandenen Aschekasten zu leeren. Je nach Größe des Ofens ist die Reinigung nach jedem Brennvorgang oder in einem wöchentlichen Rhythmus nötig.
 
Oft sehr stiefmütterlich behandelt werden Ofenrohre und Schornstein. Auch diese solltest du für ein gutes Zugverhalten und die Vorbeugung von Rußbrand immer wieder auf abgelagerten Ruß überprüfen. Alle Zuleitungen zum Schornstein reinigst du am besten mit einer Ofenrohrbürste. Das waagerechte Rohr, das zum Schornstein-Anschluss führt, reinigst du am besten in Richtung Kamin. Für die Reinigung des eigentlichen Schornsteins ist der Kaminkehrer zuständig.

7. Tipps zum Heizen bei schwieriger Wetterlage

Gelegentlich tritt eine sogenannten „Inversionswetterlage“ auf, die das Betreiben eines Kaminofens erschwert. Bei dieser schwierigen Wetterlage sind die oberen Luftschichten wärmer als die unteren, wodurch es zu einer erhöhten Feinstaubbelastung kommt und der Schornstein nur schlecht oder gar nicht zieht. 

In diesem Fall hilft ein „Lockfeuer“: Dafür verbrennst du eine geringe Menge Papier, Holzwolle oder Anzündholz im Feuerraum oder direkt in der Schornsteinsohle. Steigt die dadurch entstandene Wärme nach oben, zieht der Schornstein wieder.

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