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Brennholz oder Holzbriketts – Welcher Brennstoff ist besser?

Mit Naturbrennstoffen zu heizen liegt im Trend. Schließlich ist es nachhaltig und kostengünstig. So mancher Ofenbesitzer, der derzeit noch mit Brennholz heizt, denkt angesichts der Alternative „Holzbriketts“ übers Umsteigen nach. Lohnt sich der Wechsel zu den Presslingen? Und wo liegen eigentlich die Unterschiede zwischen Scheitholz und Holzbriketts?

In diesem Beitrag erfährst du unter anderem,

  • wo die Unterschiede in puncto Brenndauer, Brennverhalten und Heizwert liegen,
  • worauf du bei einem Preisvergleich achten solltest,
  • was die Vorteile beider Heizmittel im Überblick sind.
Holzbrikett Preise und Kosten
Holzbriketts oder Scheitholz? Welcher Brennstoff ist besser für Dich?

Brennholz und Holzbriketts » Was ist was?

Beide Brennstoffe bestehen zu 100 % aus Holz und verbrennen daher CO2-neutral. Brennholz muss nach dem Schlagen nur gespalten und auf Ofenlänge geschnitten werden. Bis es ausreichend getrocknet ist, vergehen dann allerdings ein bis drei Jahre.

Holzbriketts bestehen dagegen aus Holzabfällen wie Sägemehl und Sägespänen. Durch das Pressen mit hohem Druck liegt ihr Wassergehalt deutlich unter dem Scheitholz und auch ihre Dichte ist deutlich höher.

Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen Scheitholz und Holzbriketts?

Bei der Entscheidung zwischen klassischem Brennholz und Holzbriketts musst du diverse Faktoren berücksichtigen. Beide Brennstoffe haben ihre individuellen Vor- und Nachteile, die es sorgsam abzuwägen gilt. Hier erhältst du einen hilfreichen Überblick über die diversen Eigenschaften von Holzbriketts und Scheitholz.

1. Herstellung

Scheitholz ist ein echtes Naturprodukt, das lediglich zerkleinert und für die Trocknung gelagert werden muss.

Holzbriketts werden dagegen durch maschinelle Pressung aus Holzabfällen hergestellt. Dafür ist natürlich ein gewisser Energieaufwand nötig. Jedoch werden für Holzbriketts bei seriösen Anbietern keine Bäume gefällt und überflüssiges Holz wiederverwendet.

Es ist zwar zeit- und kraftintensiv, doch man kann Holzbriketts ebenfalls selbst herstellen.

2. Lagerfähigkeit

Für einen optimalen Heizwert und niedrige Emissionswerte muss bei Scheitholz unbedingt die richtige Lagerzeit berücksichtigt werden. Frisch geschlagenes Nadelholz muss bei optimalen Bedingungen ein Jahr, Laubholz zwei bis drei Jahre gelagert werden. Erst dann kann es mit einer Restfeuchte zwischen 10 und 15 % problemlos verbrannt werden.

Eine Lagerzeit von mehr als fünf Jahren ist dagegen von Nachteil. Dann sorgen die natürlichen Abbauprozesse dafür, dass das Holz pro Jahr 3 % an Heizwert verliert.

Holzbriketts können dagegen in einem trockenen Raum beliebig lange gelagert werden, ohne dass sie an Brennwert einbüßen. Sind sie einmal mit Feuchtigkeit in Kontakt gekommen, sollten sie allerdings möglichst zügig verwendet werden.

Ein großer Vorteil von Holzbriketts gegenüber Scheitholz ist ihre kompakte Größe, dank der sie sich besonders komfortabel und platzsparend stapeln lassen. Für die gleiche Menge Brennholz benötigst du dreimal so viel Lagerplatz. Außerdem sind Holzbriketts eine sehr saubere Lösung und frei von Insekten und Ungeziefer.

3. Brenndauer und Brennverhalten

Holzbriketts zeichnen sich durch eine deutlich höhere Materialdichte als Scheitholz aus. Daher brennen sie im Ofen langsamer ab. Bei der Befeuerung mit Scheitholz musst du also deutlich öfter nachlegen – insbesondere dann, wenn du Weichholz verbrennst.

Auch fällt bei der Verfeuerung von Holzbriketts deutlich weniger Asche an. Der Anteil liegt bei den Presslingen lediglich zwischen 0,5 und 3 %.

In puncto Ambiente und Romantik hat dagegen Scheitholz die Nase vorn. Das Flammenspiel von Brennholz ist deutlich lebhafter als das von Holzbriketts und auch das typische Knistern und Knacksen im Ofen sorgt für eine behagliche Atmosphäre.

Du möchtest im Umgang mit Holzbriketts alles richtig machen? Lese 7 Tipps zum richtigen Lagern und zum effizienten Heizen mit Holzbriketts.

Holzbriketts und Scheitholz im Heizwertvergleich

Holzbriketts
Haben Holzbriketts einen höheren Heizwert?

Am stärksten unterscheiden sich die beiden Naturbrennstoffe in den Bereichen Restfeuchte und Materialdichte. Und diese beiden Faktoren sind es auch, die den Heizwert maßgeblich beeinflussen. Der Heizwert gibt Auskunft über das Energiepotential, das beim Verfeuern des jeweiligen Bio-Brennstoffs freigesetzt wird.

Geht man bei Brennholz von einer Restfeuchte zwischen 10 und 20 % aus, liegt der durchschnittliche Heizwert bei 4,3 kWh/kg.

Zertifizierte Holzbriketts besitzen eine Restfeuchte von nur 7 bis 10 %. Ihr Heizwert kann daher bis zu 5,2 kWh/kg erreichen.

Welches Holzbrikett ist am besten? Lese welches Briketts am längsten brennt und den besten Heizwert hat.

Preisvergleich von Scheitholz und Holzbriketts » Worauf musst du achten?

Ein reeller Preisvergleich von Brennholz und Briketts ist nicht ganz einfach. Zum einen werden die jeweiligen Preise in unterschiedlichen Einheiten angegeben: Während sich die Brikettpreise auf ein Kilogramm oder eine Tonne beziehen, wird der Holzpreis in der Regel pro Festmeter (fm) oder Raummeter (rm) bzw. Ster angegeben.

Weitere Faktoren, die den Preisvergleich erschweren, sind die unterschiedlichen Holzarten und Qualitätsunterschiede bei den Presslingen. Gerade bei Holz variieren die Preise zudem von Region zu Region sehr stark.

Vergleicht man die Kosten für ofenfertiges Brennholz und hochwertige Holzbriketts, schneiden letztere dank ihres besseren Heizwerts in der Regel etwas preisgünstiger ab. Anders sieht es auch, wenn du dein Brennholz selbst schlägt und spaltest. Dann musst du zwar die Arbeitszeit und die Trocknungszeit einrechnen, finanziell kommst du aber besser weg, wenn du das Schlagen als Hobby betrachtest. Holz Harry weiß auch, warum:

„Holz hacken statt Krafttraining im Studio. So sparst du doppelt!“


In einem separaten Beitrag haben wir uns den Holzbrikett Preisen genauer gewidmet. Dort erfährst Du, wie man Preise von Holzbriketts korrekt vergleicht und die richtige Brikettwahl trifft.

Vorteile von Scheitholz auf einen Blick:

  • Kaum Energie zur Herstellung benötigt
  • Schönes Flammenspiel und behagliches Knistern
  • Unschlagbar günstig, wenn selbst gemacht
  • Keine Kunststoffverpackung
  • Einfach anzuzünden
  • Wenn richtig trocken, ein besonders umweltfreundlicher Brennstoff

Vorteile von Holzbriketts auf einen Blick:

  • Es müssen nicht extra Bäume gefällt werden
  • Hoher Heizwert dank niedriger Restfeuchte
  • Sehr sauber in der Handhabung
  • Platzsparende Lagerung
  • Beliebig lange Lagerfähigkeit
  • Homogenes Brennverhalten
  • Lange Brenndauer
  • Wenig Ascherückstände

Fazit: Warum sich entscheiden, wenn man beides haben kann?

Tipp für Romantiker: Für das dauerhafte Heizen Holzbriketts nutzen und für den romantischen Moment zu Brennholz greifen.

Blickt man nur auf den Heizwert und die Handhabung, liegen die Holzbriketts klar im Vorteil. Wer mit Holz heizt, schätzt aber auch oft die Gemütlichkeit, für die das typische Flammenspiel im Kaminofen sorgt.

Da sowohl Kachelöfen und Schwedenöfen als auch Specksteinöfen und Küchenherde mit Scheitholz und Holzbriketts betrieben werden können, ist es durchaus möglich, beide Brennstoffe im Wechsel oder gemeinsam zu verfeuern.

Lese unseren XXL Holzbrikett Guide 2019 inkl. 11 Bestelltipps. Damit entgehen Dir keine Tipps rundum Holzbriketts und das günstige Einkaufen!

Beitrag als Video zusammengefasst

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