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Welches ist das beste Holzbrikett? » Arten und Formen im Vergleich!

Welches Holzbrikett eignet sich am besten für dich? Worin liegen die Vor- und Nachteile der einzelnen Formen und Holzarten? Dieser Ratgeber von Holz Harry klärt dich über die wichtigsten Infos zum Thema auf!

Hier erfährst du,

Zunächst einmal: Welche Holzbriketttypen gibt es?

Holzarten von Briketts

Ganz grob lassen sich Holzbriketts in Hartholz- und Weichholz-Briketts unterscheiden.

Häufig verwendete Harthölzer sind Eiche, Buche, Ahorn, Esche, Birke und Ulme. Zu den sogenannten „Weichhölzern“ zählen Linde, Lärche, Fichte, Kiefer, Douglasie und Tanne.

Da Weichholzbriketts sich besonders gut und schnell entzünden, eignen sie sich optimal zum Anfeuern des Kamins. Bis Briketts aus Hartholz Feuer fangen, musst du etwas mehr Geduld aufbringen. Dafür geben diese ihre Brennenergie sehr gleichmäßig über einen längeren Zeitraum ab.

Unterscheidung nach der Brikettform

Neben den klassischen quaderförmigen Holzbriketts gibt es seit einigen Jahren auch runde Varianten mit und ohne Zugloch.

Entscheidest du dich für runde Holzbriketts mit Zugloch, darfst du dich dank einer höheren Luftzirkulation über ein lebendigeres Flammenbild freuen. Ist dir in erster Linie eine lange Brenndauer wichtig, triffst du mit Holzbriketts ohne Loch die bessere Wahl.

Neu auf dem Markt sind die achteckigen Triplex-Holzbriketts von RUF. Bei diesem Produkt unterstützen Zugluftrippen das Entzünden und Abbrennen.

Holzbrikett Hell oder Dunkel? Abhängig vom Verfahren!

Holzbriketts bestehen aus getrockneten Sägespänen, die beispielsweise in der Möbelherstellung als Nebenprodukt anfallen. Durch die Weiterverarbeitung zu Briketts geht die in den „Holzabfällen“ enthaltene Energie nicht verloren. Bei der Brikettierung sind die Späne einem hohen Druck ausgesetzt, so dass sie sich ganz ohne chemische Zusätze oder Bindemittel zu eckigen oder runden Briketts verbinden. Dafür sorgt das im Holz enthaltene Lignin.

Bei der Brikettierung werden drei Pressverfahren unterschieden. Je nachdem, wie die Holzbriketts hergestellt wurden, zeichnen sie sich durch eine helle oder dunkle Färbung aus.

1. Hydraulische Pressen

Beim Presskammerverfahren befördert ein Schneckengetriebe die Sägespäne in eine rechteckige oder zylinderförmige Kammer. Dort wird der Rohstoff mithilfe eines Presskolbens zu kompakten Briketts in der typischen Quaderform oder zu runden Briketts ohne Loch gepresst. Sobald der gewünschte Pressdruck erreicht ist, wird das fertige Brikett ausgestoßen.

Da hydraulische Pressen nur wenig Platz beanspruchen und eine schnelle sowie kostengünstige Brikettierung ermöglichen, sind sie besonders weit verbreitet – zumal sie bei einem vergleichsweise niedrigen Stromverbrauch auch keine Kühlung benötigen.

Die Holzbriketts aus hydraulischen Pressen besitzen eine helle Farbe.

2. Mechanische Pressen / Exzenterpressen

Bei der mechanischen Brikettierung kommen sogenannte Stangen- oder Strangpressen zum Einsatz: Die Sägespäne werden in einen dosenförmigen oder eckigen Kanal eingeführt und mit einem Kolben, der von einem großen Schwungrad angetrieben wird, verdichtet. Beim Rückhub werden weitere Sägespäne zugeführt, der Vorwärtshub schiebt die Holzspäne nach vorne auf den bereits entstandenen Strang. Um einen ausreichend hohen Pressdruck erzeugen zu können, verjüngt sich der Kanal konisch. Der fertig verpresste Strang tritt als Endlosbrikett im Takt der Kolbenschläge aus und wird anschließend mithilfe einer Schnittvorrichtung in handliche Einzelbriketts portioniert.

Aufgrund des hohen Pressdrucks von bis zu 1.200 bar entstehen sehr hohe Temperaturen: Die daher benötigte Kühlung sorgt im Vergleich zu hydraulischen Pressen für einen erhöhten Strom- und Platzbedarf.

Holzbriketts aus Exzenterpressen zeichnen sich durch eine helle Farbe aus.

3. Extruderpressen

Auch in Extruderpressen entsteht ein Strang: Die Verdichtung erfolgt dabei aber über eine Schneckenwelle bzw. Förderschnecke. Das Material wird hoch erhitzt und durch einen Extruderkopf gepresst. Je nach Form der Öffnung entstehen so eckige oder runde Holzbriketts mit oder ohne Loch.

Auf den ersten Blick zu erkennen sind Holzbriketts aus Extruderpressen an ihrer besonders dunklen Farbe und ihrem leicht verbrannten Geruch: Schließlich erhitzt sich das Material in der Extruderpresse unter hohem Druck von mehr als 1.000 bar bis auf 150° C und erreicht damit beinahe den Flammpunkt von Holz.

Da Extruderpressen sehr viel Energie benötigen, nutzen sie nur wenige Holzbriketthersteller.

Welches Holzbrikett brennt am längsten?

Grundsätzlich gilt: Je dichter die Holzspäne verpresst wurden, umso höher ist die Brenndauer. Flamm- und Glutdauer sind daher vor allem eine Frage der Qualität. Auch Form und Größe beeinflussen das Brennverhalten signifikant.

Die längste Brenndauer haben Hartholzbriketts mit einer kompakten Form ohne Loch. Ob eckig oder rund – Briketts mit einer besonders glatten Oberfläche brennen bzw. glühen bis zu drei Stunden.

Welches hat den besten Heizwert?

Zuerst müssen wir mit einem Mythos aufräumen: Es ist keinesfalls so, dass Hartholzbriketts grundsätzlich einen höheren Heizwert haben als Weichholzbriketts. Im Schnitt übertrifft Weichholz das Hartholz in puncto Heizwert sogar um etwa 2 %.

Außerdem stellt die Restfeuchte einen wichtigen Faktor bei der Bestimmung des Heizwerts dar: Je niedriger ihr Anteil, umso besser. Oder wie es Holz Harry kurz und bündig formuliert:

„Trockenes Holz brennt einfach am besten.“

Die Holzbriketts mit den besten Heizwerten kommen aus der Extruderpresse, wo sie einem Druck von mehr als 1.000 bar ausgesetzt waren. Besonders hochwertige Produkte aus Weichholz weisen einen Heizwert von über 5,0 kWh/kg auf. Dafür sind sie aufgrund der energie-intensiven Herstellung auch teurer.

Hier kannst du die Heizwerte der verschiedenen Holzarten im Detail vergleichen:

Infografik zu den Heizwerten der Holzarten

Setze bei deiner Kaufentscheidung allerdings Preise und Heizwerte in Relation. Warum und wie du das machst, erfährst du im Beitrag zu den Holzbrikett Preisen (link).

Welches Holzbrikett eignet sich für welchen Ofen?

Holzbriketts bestehen ausschließlich aus Holz und ermöglichen damit CO2-neutrales Heizen. Doch in welchen Öfen ist das Verbrennen von Holzbriketts eigentlich möglich oder erlaubt? – Grundsätzlich kannst du mit Holzbriketts alle Öfen beschicken, in denen auch Scheitholz verbrannt werden kann.

Holzbrikett im Kaminofen

Kaminöfen mit dem typischen Stahlkorpus sind auch als Schwedenöfen“ bekannt. Hat dein Ofen einen etwas kleineren Feuerraum, solltest du beim Anheizen und Nachlegen bedenken, dass sich Holzbriketts beim Verbrennen ausdehnen.

Holzbrikett im Heizkamin

Ein Heizkamin sieht aus wie ein offener Kamin. Jedoch flackert das Feuer hinter eine Glasscheibe. Ein moderner Heizeinsatz sorgt für wohlige Wärme und Gemütlichkeit. Da du immer nur eine Lage Holzbriketts einbringen kannst, sind die Nachlegeintervalle relativ kurz.

Holzbrikett im Kachelofen

In einem Kachelofen schließen sich an den Brennraum Heizzüge aus Keramik an. Die durch das Feuer entstehende Wärme wird in den Schamottsteinen gespeichert und nach und nach als angenehme Strahlungswärme abgegeben. Den Abbrand kannst du durch die zugegebene Luftmenge beeinflussen: Drosseln bzw. erhöhen lässt sich die Luftzufuhr mit manuellen Klappen oder Schiebern oder über eine Rosette in der Entaschungstür.

Holzbrikett im Specksteinofen / Speicherofen

Ein Kaminofen mit Specksteinverkleidung gibt seine Wärme mit etwas Verzögerung, dafür umso gleichmäßiger und länger ab – und sieht dabei sehr elegant aus. Auch bei dieser Ofenart kannst du jederzeit Holzbriketts statt Scheitholz verwenden.

Holzbrikett im Kachelherd

Kachelherde in moderner oder nostalgischer Optik sind echte Allrounder: Sie sorgen für angenehme Wärme und ermöglichen das Kochen auf dem Herd sowie das Backen im Ofen. Für leckere Pizza oder Feines aus dem Topf kann ein Kachelherd natürlich auch mit Holzbriketts befeuert werden.

Holzbriketts im Heizkessel

Holzbefeuerte Heizkessel sind Teil eines automatischen Heizsystems. Grundsätzlich können auch sie nicht nur mit Scheitholz, sondern auch mit Holzbriketts befeuert werden. Im Zweifel solltest du aber einen Blick in die Betriebsanleitung werden oder beim Hersteller nachfragen.

Wo ist der Einsatz von Holzbriketts nicht erlaubt?

Nicht geeignet sind Holzbriketts für automatisch beschickte Heizungsanlagen, zu denen beispielsweise Pelletöfen und Hackschnitzelheizungen gehören.

Welches ist also das beste Holzbrikett?

Leider kann selbst Holz Harry diese Frage nicht pauschal beantworten. Welches das optimale Holzbrikett für dich ist, hängt z. B. davon ab, ob du es schnell warm haben oder nur selten nachlegen möchtest. In jedem Fall solltest du vor dem Kauf diese Qualitätsfaktoren checken:

  • Heizwert
  • Restfeuchte
  • Einsatz von Bindemitteln
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Zertifizierung nach DIN EN ISO 17225-3

Die wichtigsten Vor- und Nachteile der verschiedenen Holzarten und Brikettformen findest du hier noch einmal auf einen Blick:

Infografik Vorteile verschiedener Holzbriketts nach Art und Form

Holz Harrys Brikett ist ein echtes Qualitätsprodukt. Damit triffst du in beinahe jedem Fall die richtige Wahl und kannst die angenehme Wärme aus Holz ganz entspannt genießen.

2 Idee über “Welches Holzbrikett ist am besten? » Ein Vergleich aller Holzarten und Formen!

  1. Heike sagt:

    Vielen Dank für einen informativen Beitrag über Holzbriketttypen. Interessant, dass bei der Brikettierung drei Pressverfahren unterschieden werden. Jetzt weiß ich, warum die Holzbriketts verschiedene Farben haben.

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