Wird Holz zum Luxusgut werden?

Die Preise für Holz sind im letzten Jahr dramatisch gestiegen. Blickt man auf die Preissteigerung innerhalb eines Jahres, so erreichte die Kurve im August 2021 mit fast genau 100 Prozent ihren bisherigen Höhepunkt.

Eine Verdopplung des Preises innerhalb eines Jahres also – dafür muss es Gründe geben! Tatsächlich gibt es mehrere Gründe dafür.

Jeder dieser Gründe hätte allein zu vergleichsweise moderaten Preissteigerungen geführt. Ihr gleichzeitiges Auftreten rief einen kombinierten Effekt hervor, der zu einer plötzlichen Preisexplosion führte.

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Holz ist auch als Baustoff wieder sehr begehrt (vor allem in den USA und China)

Bevor wir uns dem Thema des politisch vorangetriebenen Umstiegs von fossilen Brennstoffen auf nachwachsende Rohstoffe zuwenden, soll ein zweiter wichtiger Aspekt erwähnt werden. Holz erlebt auch als Baustoff eine Renaissance, das Holzhaus liegt wieder im Trend.

Dies ist nicht nur in Deutschland der Fall, sondern auch in den USA, wo sehr viel mehr gebaut wird.

Im Jahr 2019 stiegt die Nachfrage nach Bauholz in den Vereinigten Staaten um 25 Prozent.

Treiber dieser Entwicklung waren primär die Bundesstaaten, die der Abkehr des damaligen Präsidenten Trump von der Umweltpolitik seines Amtsvorgängers nicht folgten.

Das missfiel dem Präsidenten, der daraufhin recht hohe Zölle auf Importholz aus Kanada einführte, woher bis dahin die meisten Holzimporte in die USA stammten.

Die Importeure suchten nach Alternativen und bedienten sich dabei auch reichlich in Europa, wodurch die Nachfrage nach Bauholz stieg.

Zeitgleich kämpften die europäischen Wälder mit ungünstigen Wetterbedingungen und einer Borkenkäferplage, weswegen die erhöhte Nachfrage auf ein sinkendes Angebot stieß.

Es gehört zum kleinen Einmaleins der Marktwirtschaft, dass unter diesen Bedingungen ein Preisanstieg unausweichlich war.

Zu allem Überfluss droht aus der entgegengesetzten Himmelsrichtung im Jahr 2022 ähnliches Ungemach.

Diesmal hat der russische Präsident Putin seine Finger im Spiel. Russland exportiert bislang primär Rohstoffe, was auch für den Holzmarkt gilt.

Das bedeutet, dass Russland vorrangig unbearbeitete Baumstämme exportiert, die im Land des Käufers verarbeitet werden. Hauptabnehmer ist die Bauwirtschaft in China.

Die russische Regierung will – wie das im Fachjargon so schön heißt – die Fertigungstiefe der eigenen Wirtschaft erhöhen.

Ab Januar 2022 sollen also nicht mehr hauptsächlich Rohstoffe exportiert werden, sondern höherwertige Produkte, die bereits teilweise im Land verarbeitet wurden.

Baumstämme (präziser gesagt: Rundhölzer) dürfen daher seit Anfang 2022 nicht mehr exportiert werden, sondern nur noch verarbeitete Schnitthölzer.

Es bleibt abzuwarten, ob sich jetzt auch China verstärkt auf dem europäischen Markt eindeckt. Doch die ersten Indizien deuten darauf hin.

Damit heizen Harrys Kunden am liebsten:

559,00 

0,72 1,20  / kg

559,00 

0,58  / kg

515,00 

0,76  / kg

Wie der Preis für Holz in Zukunft aus? (Das sind die Gründe für den Preisanstieg 2021!)

Auch als Brennstoff ist Holz wieder sehr begehrt. Der gute, alte Holzkamin ist zwar weitgehend moderneren Heizungsanlagen wie Pelltetöfen gewichen, aber Holz benötigen diese eben auch.

Dieser Trend ist politisch gewollt und wird auch durch entsprechende Förderprogramme unterstützt.

Holz wird als klimaneutraler Energieträger eingestuft. Zwar setzt auch die Verbrennung von Holz große Mengen CO2 frei, aber dieses CO2 wird beim anschließenden Aufwuchs neuen Holzes wieder der Atmosphäre entzogen.

Auf diese Weise entsteht ein geschlossener Kreislauf. Genau solche geschlossenen Kreisläufe sind gemeint, wenn von „Nachhaltigkeit“ die Rede ist. 

Die Lage ist ernst, aber alles andere als hoffnungslos.

Führen wir uns die wichtigsten Gründe für den rapiden Preisanstieg von Holz nochmals vor Augen:

  • International und national steigende Nachfrage nach Bauholz
  • Steigende Nachfrage nach Brennholz
  • Waldschäden durch zu trockene Sommer
  • Waldschäden durch Extremwetterereignisse
  • Waldschäden durch Schädlingsbefall

Das sieht auf den ersten Blick nicht gut aus, denn alle genannten Gründe werden uns vermutlich auch in Zukunft zu schaffen machen.

Aber dennoch sprechen zwei wichtige Gründe dafür, dass Holz als Energieträger auch weiterhin die günstigere Alternative sein wird, verglichen mit fossilen Rohstoffen.

  1. Der erste Grund lautet, dass Holz auch langfristig unbegrenzt zur Verfügung steht, während die Lagerstätten von Öl, Kohle und Gas begrenzt sind.
  2. Der zweite Grund lautet, dass Holz als klimaneutraler Rohstoff nicht von der CO2-Abgabe betroffen ist, während die fossilen Brennstoffe mit immer höheren Abgaben belastet werden.

Wie teuer das Heizen mit Holz künftig sein wird, ist schwer vorherzusagen. Sicher scheint aber, dass die Alternativen teurer sein werden.  

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